Werkschutz Thyssen…

Nie vergessen werde ich den Gesichtsausdruck des Manns vom Werkschutz Thyssen, Tor 1 an der Schranke. Meine Aufgabe: ich sollte mich und bereits von mir gedrehtes Material der Thyssen-Fotoabteilung vorstellen, es wurde ebenso über eventuelle Testflüge nachgedacht. Gut vorbereitet fuhr ich also ( damals noch ohne die Karte für Ein-/Ausfahrt ) vor. Ein Copter befand sich gut sichtbar im Auto. Die Frage des Werkschutzmanns, was ich hier wolle, beantwortete ich selbstsicher mit “ ich bin hier, weil ich hier Fotos mit meinem Copter mache“. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es selbst Mitarbeitern von Thyssen strengstens untersagt ist, dort Aufnahmen mit dem Handy oder sonst womit zu machen. Kurz und gut: der Gesichtsausdruck des Werkschutzmanns schwankte zwischen „soll ich den erst verhaften lassen“ und „besser sofort erschießen“ Es folgte ein trockenes „stellen Sie Ihr Auto an den Rand“ . Das tat ich und versuchte zu erklären, dass mein Auftraggeber ( Projektleiter der Neuzustellung HO2 ) mich erwartete. Der Name dieses Projektleiters – für mich war er Gott bei Thyssen in Anbetracht des zu erwarteten Jobs – sagte dem Werkschutzmann nichts. Ok bei 11000 Mitarbeitern. Ich bekam langsam das Gefühl, dass mich nun etwas anderes erwartete. Zum Glück konnte ich den Projektleiter auf seinem Handy erreichen und er holte mich an der Schranke ab. Der Blick des Werkschutzmenschen als ich das Gelände betrat ließ mich vermuten, er wünschte mir für den Rest des Jahres anhaltenden Durchfall sowie recht viele Abstürze…

Nichts davon trat zum Glück ein !

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