die Sache mit der Flughöhe…

Hier mal 2 Gespräche zum Thema „Flugsicherheit“ und erlaubte Aufstiegshöhen…

In Bochum unterhielt ich mich mit einem guten Bekannten, Mark R., über erlaubte Fluguntergrenzen im PPL-Bereich ( Cessna, Piper & Co. ) sowie maximal erlaubte Aufstiegshöhen bei Coptern. Für Copter liegt diese seit gefühlter Ewigkeit bei 100m. So etwas weiß man als Inhaber einer Lizenz der Bezirksregierung, denn da steht es dick und fett drin. Aber auch durch Öffentlichkeitsarbeit, Fernsehreportagen, Berichterstattungen usw. dürfte sich das inzwischen bundesweit herumgesprochen haben – und das ist auch gut so. Die Flug-Untergrenze bei PPL-Sichtflügen liegt höher und hält man sich daran, ist demzufolge eine Kollision ausgeschlossen. Nun stieß während des Gesprächs jemand zu uns, der der Meinung war, 762m Flughöhe seien mit einem Copter erlaubt. Das zumindest hätte ein gewisser „Arth.. K.nze“ auf seinem YouTube-Kanal erklärt. Also er hätte sich gerade einen Copter gekauft und habe sich deshalb mit allem äussert genau beschäftigt. Er sei umgestiegen aufs Fliegen, bisher frönte er leidenschaftlich dem Modell-Eisenbahnhobby. Mark und ich schauten uns an und in unser beider stiller Blick lag der Gedanke: wäre er doch nur dabei geblieben ! „Kollege Lokomotive“ jedoch ließ sich nicht beirren und zeigte sich trotz des Hinweises „in der Höhe fliegen Andere – Menschen in Flugzeugen“ komplett beratungsresistent. Warum erwähne ich das? Weil genau diese Kandidaten mit ihrer Unvernunft und Unwissenheit die Zunft rechtschaffener und gewissenhaft handelnder Drohnenpiloten damit durch den Kakao ziehen und darüber hinaus eine gesetzliche Reglementierung in allen erdenklichen Bereichen fast unumgänglich machen. So muss dann wieder ein Gesetz her und kaum ein Begriff ist heute so negativbehaftet wie der Begriff „Drohne“. Wir sollten uns andererseits einmal bewusst machen, dass aktuell kaum eine Nachrichtensendung oder Berichterstattung ohne die umfassenden von und mit Drohnen erstellten Bilder und Perspektiven auskommt.

 

Telefonat  mit Christian Hübner ( PYC )

Diese Firma bietet Objektiv-Umbauten für Profi-Actioncams an, Auftraggeber sind u.A. Fernsehanstalten, Filmproduktionsfimen usw… Auch ich ließ eine solche  Action-Cam mit einer verzerrungsfreien Optik ausrüsten. Für den Preis des Objektivs incl. Umbau bekommt man gleich 2 von den Cams – aber was soll’s – die Qualität ist anders kaum zu erreichen.

Nachdem ich die umgebaute Cam zurück hatte, telefonierten wir kurz. Christian wollte nachfragen, ob alles ok sei. Ich sagte „alles bestens  – gab es denn schon mal Probleme?“  „Eigentlich nie“ … doch dann rückte er raus: „kürzlich beschwerte sich ein Kunde, seine Camera würde von innen beschlagen“. Wie das denn sein könne fragte Christian, das hätte er ja noch nie gehört. Daraufhin erzählte ihm der Kunde :  immer wenn er durch Wolken fliege passiert das mit dem Beschlagen des Objektivs…                                  Christian meinte, ihm sei fast der Hörer aus der Hand gefallen. Ja ja, in den Wolken ist es oft nebelig – bei manchen Leuten ist sogar am Boden immer eine gute Portion Nebel im Kopf – und da sollten die auch besser bleiben:                                                     AM BODEN !

 

zurück